Christliche Feiertage
Ostern
Alljährlich wird im Christentum die Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi an Ostern gefeiert. Ostern fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond. Lange dachte man, dass die Bezeichnung "Ostern" von "Estre", dem Namen der teutonischen Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit abgeleitet wurde. Heute gehen Wissenschaftler davon aus, dass "Ostern" von "Ostarum", also "Morgenröte" abgeleitet wurde. Die Karwoche ist die letzte Woche vor Ostern und beginnt mit dem Palmsonntag, an welchen die Christen den Einzug Jesu in Jerusalem feiern. Das letzte Abendmahl wird am Gründonnerstag gefeiert, woraufhin am Karfreitag des Todes Jesu am Kreuz gedacht wird. Am Karsamstag ist Grabesruhe und am dritten Tage, also am Ostersonntag wird schließlich die Auferstehung/Auferweckung Jesu gefeiert.
Christi Himmelfahrt
Diese 40 Tage gehen zurück auf das Zeugnis des Lukas: "Den Aposteln erwies er sich nach seinem Leiden auch durch viele Beweise als lebendig, indem er ihnen während vierzig Tagen erschien und über das Reich Gottes redete."
Pfingsten
Lukas gebrauchte die Erzählelemente der Ereignisse am Sinai für seine Schilderung des Geschehens am Pfingsttage und wollte so deutlich machen: was am Sinai für das jüdische Volk geschah, das wiederholte sich Pfingsten für alle Völker: eine neue Gesetzgebung, das Gesetz der Liebe für das "neue Israel", die Kirche.
Auch Sprachverwirrungen, die beim Turmbau zu Babel erfolgt waren (1. Mose 11, 1-9) wurden nun durch eine Sprache des Geistes überwunden, Verständigung wurde nun möglich unter Menschen, zwischen Menschen und Gott (Apostelgeschichte 2,6).
Fronleichnam
Mariä Himmelfahrt (15. August)
Das Hochfest wurde im 6. Jahrhundert zunächst als Fest der "Dormition", der "Entschlafung" Mariens begangen und Ende des
6. Jahrhunderts vom oströmischen Kaiser Mauritius auf den jetzigen Tag gelegt.
Im 7. Jahrhundert feierte man das Fest "Aufnahme Mariens" in Gallien, es entwickelte sich ab dem 8. Jahrhundert zum Himmelfahrtsfest, zunächst in Rom am 15. August gefeiert, 813 wurde das Marienfest auch in Deutschland eingeführt.
In der römisch-katholischen Kirche ist es Ausdruck der Glaubenslehre, dass der Leib Mariens in den Himmel aufgenommen wurde.
Papst Pius XII verkündete im Jahre 1950 das Dogma "von der ganzmenschlichen Aufnahme Mariens in den Himmel".
Allerheiligen (1. November)
Allerseelen (2. November)
Zu Allerseelen gehört der Brauch, dass Gräber geschmückt und von den Priestern geweiht werden. Außerdem werden Windlichter aufgestellt, da ein alter Volksglaube besagt, dass in jenen Tagen die Seelen der Verstorbenen auf die Erde zurückkehren um Ihre Ruhestätte zu finden.
Nikolaus (6. Dezember)
Heilig Abend (24. Dezember)
Die kleinen Geschenke, welche an Heiligabend getauscht werden, sind ein Abbild des großen Geschenkes (Gottes Sohn) das Gott den Menschen gabe.
Weihnachten (25./26. Dezember)
Weihnachten ist ein Fest der Gemeinschaft und der Familie. Zu den typischen Weihnachtsbräuchen zählt der mit Kerzen beleuchtete Nadelbaum, mit seinen grünen Zweigen symbolisiert er das Leben. Sterne errinnern an den Kometen, der den Weg nach Bethlehem wies.





